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Persönliches:

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Zuhause:
Beruf:
Fotografie:

Mara Thöne
im Herzen Deutschlands [Immenhausen b. Kassel]
Kauffrau
autodidaktisch seit Mitte der siebziger Jahre

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Meine ersten fotografischen Ambitionen hatte ich in den 70er Jahren mit einer kleinen Minox mit ausklappbarem Objektiv. Die nächsten Schritte auf dem fotografischen Parkett wagte ich dann bald mit meiner ersten Spiegelreflex Pentax ME, später mit einer Canon EOS 300.
Als die ersten Digitalkameras auf den Markt kamen, war ich von diesem neuen Medium sofort begeistert und erstand die Sony Mavica mit Diskettenlaufwerk, die natürlich seinerzeit nur als Ergänzung zur normalen Kamera verstanden werden konnte.
Der Weg zur derzeitigen Ausrüstung führte zunächst noch über ein paar kurze Intermezzos mit kompakten Digicams von Fuji und Olympus.

Zur Zeit fotografiere ich mit
Nikon D300, Nikon D200, Nikon D5000, Sony NEX 7
        

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Eine faszinierende Angelegenheit
Als ich vor vielen Jahren anfing zu fotografieren, hatte ich noch keine speziellen Vorlieben - fotografiert wurde alles, was mir in irgendeiner Weise interessant, originell, einfach schön oder bewahrenswert erschien.
Im Laufe der Zeit merkte ich jedoch, daß im Weglassen des Unwesentlichen das Geheimnis des besseren Bildes liegt. Mittlerweise übt die Liebe zum Detail, die Freude am Einfachen und somit die puristische Darstellung in der Makrofotografie eine besondere Faszination auf mich aus. Erst aus der Nähe und im Detail betrachtet, offenbaren die Dinge der Natur ihren einzigartigen Charme, ihre vollkommene Schönheit .

Darüber hinaus inspirieren mich viele andere Dinge, wie eine schöne Landschaft, vielleicht auch nur ein einzelner Baum, ein einsamer Strand, ein stimmungsvoller Moment. Mit der Wirkung von Licht und Schatten, Schärfe und Unschärfe versuche ich, das Atmosphärische mit meiner Kamera zu "malen".

Ein weiterer Aspekt ist in der Fotografie von ganz besonderer Bedeutung: Der richtige Zeitpunkt. Bei idealen Lichtverhältnissen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, bedeutet manchmal einfach Glück gehabt zu haben .... oder aber vorausschauende Planung.
 

Symbiose von Technik und Kreativität
Der fotografischen Umsetzung einer Idee folgt sehr oft eine experimentelle Phase, denn häufig genügt es mir nicht, das optimale Foto im Kasten zu haben. Vielmehr zieht mich die Symbiose von Technik und Kreativität besonders in ihren Bann. Daher geht die weitere Auseinandersetzung mit einem Bild und dessen Design einher mit vielen gestalterischen Aspekten, Ästhetik, Raumaufteilung und Typografie.
Manchmal ist es ein spezieller Rahmen, der den Charakter eines Bildes betont, ein andermal füge ich Elemente aus verschiedenen Fotos zu einer ganz neuen Komposition zusammen, zuweilen lassen eine Verfremdung, Effekte, Filter oder andere Variationen aus einem Foto ein Bild mit einer ganz neuen Aussage in meiner digitalen Dunkelkammer entstehen. Somit hat die Gestaltung sogar oft den Vorrang vor der Darstellung der Wirklichkeit.
 

Eine kleine Anekdote noch zum Thema “Ausrüstung”:

Henri Cartier-Bresson, der Altmeister der Fotografie, arbeitete in seiner fotografischen Frühzeit in Spanien. Als er nach Paris zurückkehrte, zeigte er seine Arbeiten seinen Freunden, darunter auch Gertrude Stein. Sie bewunderte die Fotos, machte ihm viele Komplimente und fragte dann, welche Kamera er verwendet habe.
Darauf Henri:
"Übrigens, meine Liebe, ich habe ihr neues großartiges Buch gelesen. Es hat mir wirklich ausnehmend gut gefallen. Nun sagen Sie mir doch bloß einmal: Welche Schreibmaschine haben sie benutzt ?