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 Zum Jahreswechsel



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Ein Jahr verabschiedet sich

Ein Jahr verabschiedet sich,
doch nicht ohne uns ein wertvolles
Geschenk zu hinterlassen.

Es ist ein kleines Päckchen gefüllt mit
Eindrücken und Bildern die uns bewegen.

Begegnungen die die Seele berührt und Worte,
 die uns getröstet und gestärkt haben.

Ein Päckchen gefüllt mit Erinnerungen
an Momente, in denen man gelacht oder geweint,
genossen, getrauert, gehofft und etwas gewagt hat.
Eben ein Päckchen voller LEBEN.

Ob wir dieses Geschenk
in einer dunklen Schublade mit der Zeit vergessen,
oder wie einen Schatz in uns tragen,
liegt einzig an uns selbst.

 Innehalten, zurückschauen...
mitnehmen was gut war...
den Rest der Vergangenheit schenken!!

Ein neues Buch, ein neues Jahr

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Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?
Wird's werden, wie es immer war,
Halb scheitern, halb gelingen?
Ich möchte leben, bis all dies Glüh'n
Rückläßt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm' im Kamin,
Die eben zu Asche gesunken.
Theodor Fontane

 


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Drei Wünsche:
Die Gabe, nie zu vergessen, was Du warst,
der Mut, das zu sein, was Du bist,
die Kraft, das zu werden, was Du sein möchtest.

Jochen Mariss



Weg zum Glück

Es gibt keinen Weg zum Glück - Glücklich-Sein ist der Weg




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Goethes Mutter hatte einst ein wunderbares Rezept für die kommenden 365 Tage des Neuen Jahres:

"Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht.
Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz,
ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt.
Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit."

Dies schrieb Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808) ihrem Sohn
Johann Wolfgang von Goethe zum Neujahrstag 1770.





 


Gedicht zum Neuen Jahr

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Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit,
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre doch was!

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh',
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du,
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut!

Kein Trübsal und Dunkel, ein bisschen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern - da blüh'n sie zu spät!

Ziel sei der Friede des Herzens

Peter Rosegger 1843 - 1918

 

                        In der Neujahrsnacht                        
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Die Kirchturmglocke
schlägt zwölfmal Bumm.
Das alte Jahr ist wieder mal um.
Die Menschen können sich in den Gassen
vor lauter Übermut gar nicht mehr fassen.
Sie singen und springen umher wie die Flöhe
und werfen die Mützen in die Höhe.
Der Schornsteinfegergeselle Schwerzlich
küßt Konditor Krause recht herzlich.
Der alte Gendarm brummt heute sogar
ein freundliches: Prosit zum neuen Jahr.

Joachim Ringelnatz
 




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Wunderliches Wort "Die Zeit vertreiben"!
Sie zu halten wäre das Problem.

Rainer Maria Rilke

 

Die Kunst der kleinen Schritte

Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr, sondern um Kraft für den Alltag.
Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.
Mach mich findig und erfinderisch, um im täglichen Vielerlei
meine Erkenntnisse zu notieren, von denen ich betroffen bin.
Mach mich griffsicher in der richtigen Zeiteinteilung.
Schenke mir das Fingerspitzengefühl, um herauszufinden,
was erstrangig und was zweitrangig ist.
Ich bitte um Kraft, dass ich nicht durch das Leben rutsche,
sondern den Tagesablauf vernünftig einteile,
auf Lichtblicke und Höhepunkte achte
und hin und wieder Zeit finde für einen kulturellen Genuss.
Lass mich erkennen, dass Träume nicht weiterhelfen,
weder über die Vergangenheit noch über die Zukunft.
Hilf mir, das nächste so gut wie möglich zu tun
und die jetzige Stunde als die wichtigste zu erkennen.

Bewahre mich vor dem Glauben, es müsse im Leben alles glatt gehen.
Schenke mir die Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge
und Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen.
Erinnere mich daran, dass das Herz oft gegen den Verstand streikt.


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Schick mir im rechten Augenblick einen Menschen, der den Mut hat,
mir die Wahrheit zu sagen.
Ich möchte Dich und die anderen immer aussprechen lassen.
Die Wahrheit sagt man sich nicht selbst, sie wird einem gesagt.
Ich weiss, dass sich viele Probleme dadurch lösen, wenn ich nichts tue.
Gib, dass ich warten kann.
Du weisst, wie sehr wir der Freundschaft bedürfen.
Gib, dass ich diesem schönsten Geschenk des Lebens gewachsen bin.
Verleihe mir die nötige Phantasie, im rechten Augenblick Güte zu zeigen.
Mach aus mir einen Menschen, der einem Schiff mit Tiefgang gleicht,
um auch die zu erreichen, die unten sind.
Bewahre mich vor der Angst, ich könnte das Leben versäumen.
Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.

Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte.

 Antoine de Saint-Exupéry




Orangerie+Feuerwerk-HP


Schon Erich Kästner fragte sich:

”Wird's besser? Wird's schlimmer?" fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich."
 
Erich Kästner



Baum+Sonnenuntergang

Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt.
Joachim Ringelnatz

 


Irischer Segen


Freedom

Nicht, dass jedes Leid Dich verschonen möge,
noch dass Dein zukünftiger Weg stets Rosen trage,
keine bitt’re Träne über Deine Wange komme,
und dass kein Schmerz Dich quäle,
nein, dies alles wünsche ich Dir nicht.

Sondern:
Dass dankbar Du allzeit bewahrst
die Erinnerung an gute Tage,
dass mutig Du gehst durch alle Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf Deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.

Was ich Dir wünsche:
Dass jede Gabe Gottes in Dir wachse,
dass Du einen Freund hast,
der Deiner Freundschaft wert ist.
Und dass in Freud und Leid
das Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes
Dich begleiten möge.




Glücksklee


Neujahrswunsch

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
möge dir gelingen.

Wilhelm Busch




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Man sagt, am 31.12. Punkt 24 Uhr sei die Grenze
zwischen dem alten und dem neuen Jahr.
Aber so einfach ist das nicht.
Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr.
Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns.
Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen,
ob wir neu anfangen zu leben.

Johann Wilhelm Wilms

 
Angler
Es gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis.
Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es, aber die
wenigsten denken je darüber nach. Die meisten Leute nehmen
es einfach so hin und wundern sich kein bißchen darüber.
Dieses Geheimnis ist die Zeit...

Michael Ende



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Du musst das Leben nicht verstehen

Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin

Rainer Maria Rilke

 


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Zum Neujahr mit einem Taschenkalender

An tausend Wünsche, federleicht,
Wird sich kein Gott noch Engel kehren,
Ja, wenn es so viel Flüche wären,
Dem Teufel wären sie zu seicht.
Doch wenn ein Freund in Lieb und Treu
Dem andern den Kalender segnet,
So steht ein guter Geist dabei.
Du denkst an mich, was Liebes dir begegnet,
Ob dir's auch ohne das beschieden sei.

Eduard Mörike



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Wir wollen glauben

Wir wollen glauben
an ein langes Jahr,
das uns gegeben ist,
neu, unberührt,
voll nie gewesener Dinge,
voll nie getaner Arbeit,
voll Aufgabe,
Anspruch und Zumutung.
Wir wollen sehen,
dass wir's nehmen lernen,
ohne allzu viel fallen zu lassen
von dem
was es zu vergeben hat,
an die, die Notwendiges, Ernstes
und Großes von ihm verlangen

Rainer Maria Rilke




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Weißt Du, wieviel Sterne stehen und wohin die Flüsse gehen?
Sag, warum der Regen fällt. Wo ist das Ende dieser Welt?
Was war hier vor tausend Jahren? Warum können Räder fahren?
Sind Wolken schneller als der Wind? Soviele Fragen hat ein Kind!
Ach Kind, komm' lass die Fragerei'n. Für sowas bist Du noch zu klein.
Du bist noch lange nicht so weit. Das hat noch Zeit...
Was ist Zeit? Was ist Zeit? Was ist Zeit........?
Ein Augenblick - ein Stundenschlag. Tausend Jahre sind ein Tag!

Udo Jürgens - Album: Gestern, heute, morgen

 

 

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In diesem Sinne wünsche ich allen Besuchern meiner Homepage für das Neue Jahr
recht viele erfüllte Wünsche und Träume - kurz: alles was glücklich macht !. 
Möge das Positive überwiegen und Euch Gesundheit, Glück und Zufriedenheit durchs Jahr begleiten.